Gedanken, Meinungen, Ideen...

Internet surfender, nichtrauchender Krankenpfleger und Apple-Freak

Steve Jobs tritt ab

Heute hat eine Ikone des Computerzeitalters die Bühne verlassen. Apple CEO Steve Jobs ist von seinem Posten zurückgetreten. Sein Nachfolger ist Tim Cook.
Direkte Gründe gibt es nicht. Das offizielle Statement ist hier zu lesen.

Mit seiner selbstbestimmenden Art hat sich Steve Jobs nicht nur Freunde gemacht. Viele Benutzer fühlten sich bevormundet. Trotzdem hat er es, wie kein anderer geschafft, aus Apple das wertvollste Unternehmen der Elektronikbranche zu schaffen. Mit dem iPhone und dem iPad hat er Meilensteine gesetzt die viele Konkurrenten bisher nicht erreichen konnten.

Es ist anzunehmen das Steve Jobs aus gesundheitlichen Gründen seinen Posten aufgegeben hat. Nach einem überstandenen Bauchspeicheldrüsen-Krebs und einer Lebertransplantation hatte er immer wieder Phasen in denen er arbeitete und pausierte. Seit Januar war er jetzt wieder in einer Auszeit.
Bauchspeicheldrüsen-Krebs ist eine der aggressivsten Krebsarten die wir kennen. Sie hat immer noch eine verhältnismäßig geringe Überlebensrate. Es ist anzunehmen das die Lebertransplantation damit in direktem Zusammenhang steht.

Vor allem wenn er aus gesundheitlichen Gründen geht, verneige ich mich in Demut vor einem der größten Visionäre der Neuzeit und wünsche ihm eine gute Zeit!

IR-Fernbedienung mit iPhone

Als Fernbedienungsersatz ist das iPhone eigentlich ein ideales Gerät, wenn nicht der Infrarotsender fehlen würde. Aber die Faktoren Touchscreen und immer zur Hand sprechen für sich.

Obwohl ich eine Logitech Harmony 555 besitze bin ich an Neuheiten und Innovationen zu diesem Thema immer interessiert.Als Spontankauf kann man den Erwerb der VooMote One von zero1.tv bezeichnen. Zur Markteinführung gab es sie beim Hersteller versandkostenfrei.
Die L5remote von L5 Technology wurde nach gründlicherer Recherche bestellt.

–Affilate-Links–
Zero1.tv VooMote One Universalfernbedienung für iPhone/iPod

Media_httpwwwassocama_mybdo

L5 Remote für alle Apple iPhone/iPad/iPod touch
Media_httpwwwassocama_uncmg

Logitech Harmony

VooMote One


VooMote One
Die VooMote One von zero1.tv kommt als Hardcover fürs iPhone daher. Alle Bedienelemente, Kamera und Kopfhörerbuchse sind frei zugänglich. Telefonieren und fotografieren sind somit möglich ohne das iPhone aus dem Cover zu nehmen. Es passen alle bisherigen iPhones und iPod touch in das Cover. Dies wird durch 3 Adapter ermöglicht die beiliegen.
Andere Cover und Bumper müssen entfernt werden sonst passt die VooMote One nicht.

Obwohl die VooMote One auch über den Dock Connector mit dem iPhone Kontakt aufnimmt, kann das Gerät richtig herum gehalten werden. Dir IR-Diode wird nach vorne ans Gehäuse weg geleitet.
Insgesamt liegt das System gut in der Hand.
Im AppStore kann vorab schon eine kostenlose App geladen werden um die Funktionalität zu testen. Es werden verschiedene Räume (Wohnzimmer, Arbeitszimmer, etc.) vorgegeben in denen man Fernbedienungen anlegen kann. Jedem Raum kann man einen OneView zuordnen in dem die wichtigsten Elemente der verschiedenen Fernbedienungen (FB) platziert werden können. Somit hat man eine zentrale FB für alle Geräte.
Legt man eine neue FB an kann man aus einer Liste von Gerätetypen und Herstellern auswählen und sich so schon mal alle Elemente vorgeben lassen. Zur genauen Gerätebestimmung tritt die VooMote One mit dem Gerät in Kontakt. Dabei erhält man einzelne Tasten angezeigt die man drücken muss um dann die Reaktion des zu steuernden Gerätes zu beobachten. Wenn man Glück hat erkennt die App dann das Gerät oder man muss die FB manuell anlernen.
Zum manuellen Lernen der Tasten hat das Cover hinten auch noch einen LR-Sensor. Mit der "alten" FB hält man auf diesen Sensor und drückt die entsprechende Taste.

Meinen BenQ-Fernseher kannte die App nicht, weil sie BenQ als Hesteller nicht führt. Meinen Yamaha Receiver kannte sie auch nicht und meinen MR 301 von T-Home Entertain hat sie nach gefühlten 100 Versuchen korrekt erkannt. Allerdings benötigte ich solange bis ich begriffen haben warum ich jeweils 10 mal die rauf und runter Taste zu drücken und zu dokumentieren wie das Gerät reagiert.
Die wichtigsten Funktionen vom TV und vom Verstärker habe ich manuell angelernt, was problemlos verlief.
Ich gebe zu der MR 301 ist oft zickig was IR-Signale angeht, aber mein MR 301 und die VooMote One mögen sich überhaupt nicht. Auf die Hälfte der Signale reagierte das Gerät nicht, egal aus welcher Richtung und Entfernung ich es probiert habe. Und die Lautstärkeregelung am Verstärker war genau so ungenau, häufig wurde in 2er-Stufen reguliert.
Aufgrund dieser Probleme habe ich das Gerät und die App nicht weiter getestet.

Fazit: Das Cover hat ein schönes Design und liegt gut in der Hand. Wenn das iPhone/iPod aber mal breiter wird, passt es nicht mehr ins Cover. Andere Cover müssen eh immer abgenommen werden.
Die Geräteerkennung ist wenig intuitiv und die Gerätedatenbank zu gering bestückt. Zwar kennt die Harmony-Datenbank meinen Fernseher auch nicht direkt, es lassen sich aber die Codes eines Vergleichmodells einspeichern.

Der Gedanke die FBs nach Räumen zu sortieren macht Sinn, aber nur eine Hauptfernbedienung pro Raum ist zu wenig.

Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt nicht, vor allem wenn man bedenkt das man heute Harmony's und ähnliche Modelle im gleichen Preissegment erhält. Da hat man dann zwar noch kein Touchdisplay, aber die Codedatenbanken sind vollständiger.

L5remote


L5remote
Die L5remote geht konzeptionell einen etwas anderen weg. Von der Gehäuseform wirkt sie wie ein Teil aus dem Camera Connection Kit. Das IR-Modul lässt sich einfach auf den Dock Connector aufstecken. Mit den meisten Covern dürfte dies keine Probleme machen. Weiterer Vorteil: der Dongle passt auch ans iPad.
Auch zu L5remote lässt sich eine kostenlose App aus dem AppStore beziehen. Die meisten Funktionen lassen sich ebenfalls ohne Hardware testen.

Die App gibt keine feste Struktur vor. Es lassen sich FBs anlegen. Allerdings kennt die App einen JUMP-Button mit dem man jeweils eine bestimmte FB anspringen kann. Desweiteren ist es von der Struktur her egal was man für Elemente auf den einzelnen Seiten hinterlegt. Somit lassen sich problemlos verschiedene Hauptfernbedienungen anlegen.

Es empfiehlt zu Beginn jeweils einzelne FB-Seiten für jedes einzelne Gerät anzulegen. Im weiteren Verlauf kann man die Seiten kopieren und bündeln, dann löscht man die Elemente die nicht benötigt werden und schon hat man eine Hauptfernbedienung.

Sobald eine neue FB angelegt wird fragt die App ob man sie komplett selbst gestalten will oder ob man schon Standardelemente vorgegeben haben möchte. Ausserdem kann man aus dem Internet fertige FBs runterladen. Hier sind aber wirklich nur die grundlegendsten Geräte hinterlegt. In der Regel wird man als europäischer Nutzer nicht umher kommen sich seine FBs selber zu programmieren.
Zunächst aber layoutet man sich seine FB. D.h. man legt alle Elemente an die man benötigt. Dafür stehen verschiedene Button-Typen zur Verfügung, u.a. auch Wippen und Steuerkreuze. Es gibt auch Standardvorlagen für verschiedene Gerätearten die als Drawer eingefügt werden können.
Ein Drawer bezeichnet einen Button und eine Schublade mit weiteren Elementen. Ein Beispiel wäre der Nummerntasten-Drawer. Nicht immer werden z.B. die Programmnummerntasten beim TV benötigt. Fügt man diesen Drawer ein sieht man zunächst nur einen Button mit einem imaginären Tastenfeld als Symbol. Drückt man den Button schiebt sich unterhalb eine Schublade auf und es erscheinen 10 Buttons (0-9). Eine elegante Lösung.
Neben den vorgefertigten Drawern lassen sich aber auch eigene anlegen.

Wenn das Layout der FB steht geht es an die Programmierung der Elemente. Hierzu benötigt man die "alte" FB. Man wechselt vom Design-Mode in den Assign-Mode. Dann legt man beide FBs mit den IR-Sender/-Empfänger gegenüber hin und wählt das Element welches man programmieren möchte. Anschliessend hält man die entsprechende Taste auf der FB gedrückt bis sie gelernt wurde.
Die Programmierung erfolgte bei mir problemlos.
Alle Geräte liessen sich anschliessend fehlerfrei bedienen. Nur der schon erwähnt zickige MR 301 stellt sich etwas an. Man muss mit dem IR-Sensor schon gezielt auf ihn "schiessen" sonst muckt er sich nicht. Das Problem habe ich mit der original FB aber auch. Nur mit der Harmony habe ich hier weniger Probleme.

Eine Besonderheit der L5-App muss ich noch erwähnen. Man kann so genannte Macros anlegen. Dies sind Button die die Funktionen anderer Button hinter einander abspielen. Zum Beispiel alle Geräte einschalten die fürs TV schauen notwendig sind. Im Design legt man einen Macro-Button an und im Assign-Mode wird er mit den Funktionen befüllt. Dafür tippt man die Elemente in Reihenfolge an die ausgeführt werden sollen. Jedem Element in einem Macro kann noch eine anschliessende Pause von 0.1-10 Sekunden zugeordnet werden.

Die Fernbedienungen können auf einem L5-Server hinterlegt werden. Dafür muss man sich einen Account anlegen. Auf diesem Server lassen sich auch eigene Bilder hochladen die als Hintergrund oder Tastensymbol für die eigenen FBs dienen. Greift man per Webbrowser auf den Server zu erhält man eine spartanische Oberfläche aus der Vor-Web2.0-Zeit.

Fazit: Da die L5remote mit meinen Geräten problemlos läuft habe ich mich für sie entschieden. Das Design ist nicht schön, aber funktionell und zukunftssicher. Die App gibt keine engen Grenzen vor und lässt im Design-Mode viel Gestaltungsspielraum.

In Kombination mit JUMP und MACRO lassen sich Menüseiten und funktionsbedingte FBs erstellen.

Gesamtfazit: Wer z.B. eine von den grossen Harmony's besitzt benötigt sicher kein IR-Modul fürs iPhone. Leute die verschiedene Geräte in verschiedenen Räumen haben und die technikverrückt sind entsprechen wohl ehr der Zielgruppe.

Das Ankoppeln der Harmony an den Rechner um sie umzuprogrammieren störte mich immer. Das ist bei diesen Modulen nicht notwendig. Die Programmierung erfolgt am iPhone selbst. Leider haben die Hersteller nicht eine so große Codedatenbank wie Logitech.

Es ist also viel Handarbeit angesagt bei beiden Modellen. Dafür erhält man aber eine Fernbedienung die man in den meisten Fällen so gestalten konnte das man die Funktionen hat die man benötigt.

Apple iPad für die elektronische Patientenakte

Das heute vorgestellt Apple iPad ist ein ideales Gerät für den Betrieb im Klinikbereich. Dank der Technik und der Software hat das Gerät das Potential endlich der elektronischen Patientenakte (EPA) einen Schub zu geben.

Das Gerät ist handlich genug mit zur Visite genommen zu werden. Die iPhone-Technik hat gezeigt das sie sehr robust ist. Auch zu pflegerischen Tätigkeiten kann das iPad mitgenommen werden um Maßnahmen vor Ort und zeitnah zu dokumentieren.
Während der Visite besteht per WiFi Zugriff auf alle EPA-Daten. Digitale Medien wie z.B. Röntgenbilder können am Patientenbett präsentiert werden. Verordnungen können vor Ort erfasst werden. Wenn es das Verwaltungssystem versteht können automatisch Untersuchungen und Therapien terminiert werden.
Ein weiterer Schritt wäre die Einbindung eines elektronischen Bestellsystems. Über eine servergebundene Lagerverwaltung kann automatisch eine Bestellung veranlasst werden, wenn zum Beispiel ein Medikament zu neige geht oder Verbandsmaterialien nicht mehr ausreichend vorhanden sind.

Für Patientengespräche (z.B. vor operativen Eingriffen) stehen dem Arzt alle Patientendaten und Informationsmaterial am Patientenbett zur Verfügung. Auch die Einwilligung zu Untersuchungen und Operationen können somit direkt in die EPA übernommen werden.

Es fehlt ganz klar eine Kamera um Wunddokumentationen zu erstellen.

Jetzt liegt es an Klinkbetreibern und Softwareherstellern. Apple hat die Vorlage geliefert. Das iPad ist vom Preis-/Leistungsverhältnis wesentlich attraktiver als zum Beipiel ein Netbook oder Notebook.

Palm prē - contra Apple iPhone? | kueting.de

Seit eineinhalb Jahren eingefleischter iPhone-Besitzer. Jetzt juckte es doch in den Fingern und ein Palm prē musste her.
Im Verhältnis zu den iPhone-Angeboten von T-Mobile machen die Palm prē-Angebote (Affilate) von O
2 eine etwas interessantere Figur.
Hier ein (subjektiver) Erfahrungsbericht über das Palm prē.

Seit ein paar Tagen ist mein Palm prē da.